Eislaufen und Eisstockschießen

Als Wintersportler müssen Sie im Salzkammergut nicht unbedingt hoch hinaus. Spätestens wenn die Seen an den Uferrändern fest zugefroren und tragfähig sind, verwandelt sich die Region in eine Eislauf-Landschaft. Bis dahin gibt es sehr gute, künstlich angelegt Alternativen, und zwar die (in der Regel kostenlosen) Eislaufplätze sowie zwei Eissporthallen. Außerdem ist das Eisstockschießen im Salzkammergut zu Hause.

Eisstockschießen - Rainer Sturm / pixelio.de

Eisstockschießen – Rainer Sturm / Pixelio.de

In der kalten Jahreszeit entstehen Eislaufplätze unter anderem in:

Möglichkeiten zum Eisstockschießen bestehen beinahe in jedem Ort – schließlich braucht es vergleichsweise wenig Platz, um die lang gestreckten Bahnen anzulegen. Oft sind es die Gastronomen vor Ort, die das Eisstockschießen für Einheimische und Gäste betreuen.

So funktioniert Eisstockschießen:

Eine kurze Regelkunde dieses österreichischen Volkssports: Beim Mannschaftswettbewerb versuchen zwei Teams, ihre hölzernen Eisstöcke so präzise über eine Eisbahn rutschen zu lassen, dass sie möglichst nahe am Ziel (der so genannten Daube) liegen bleiben. Dabei dürfen die Spieler sowohl die gegnerischen Eisstöcke als auch die Daube verschieben. Ein traditioneller Eisstock besteht aus Ahorn- oder Birnenholz, hat einen Stil zum Anfassen, einen Stockkörper mit Eisenring sowie eine Laufsohle aus Gummi oder Kunststoff.

Karte zu Eishallen:

Eislaufen und Eissport in der Halle

Ob Tauwetter oder klirrende Kälte – allerbeste und konstante Eisverhältnisse finden Sie in der Halle. Mit zwei Eissporthallen kann das Salzkammergut aufwarten.

Etwa von Anfang November bis Ende Februar öffnet die Eissporthalle Mondsee. Für Kinder werden hier Eislaufkurse angeboten, die aber über mehrere Wochen laufen. Auch der Eishockey-Nachwuchs der Region trainiert hier.

Noch ein paar Wochen länger ist die Wintersaison meist im Sportzentrum Gmunden. In der dortigen Eishalle finden regelmäßig Veranstaltungen statt, zum Beispiel Shows und Disco. Die Halle ist sogar im Sommer geöffnet, bleibt dann aber im Wesentlichen den „richtigen“ Sportlern vorbehalten. Um diese optimalen Trainingsbedingungen zu nutzen, reisen ambitionierte Sportler aus vielen Teilen Österreichs eigens nach Gmunden an.